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Lili |
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LILI - Kurzinfo |
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Das zu drei Vierteln weibliche Quartett erspielt sich seit 2003 mit ihrem unbeschwerten Power-Rock mit cleveren, fast durchweg witzigen deutschen Texten eine immer größer werdende Fangemeinde. Mit ihrer ironischen Liebeserklärung an den Ärzte Sänger „Farin U.“ landeten sie einen Szenehit, der ihnen die Türen zum großen Musikbusiness öffnete: 2006 veröffentlichte EMI ihr Album „SCHWARZWEISSPINK“, Weltstar Pink engagierte LILI als Support für eine Tour durch 20 Städte, LILI spielten beim Rockplalast und auf zahlreichen Festivals...
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LILI - Daten |
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Crew: 5 Personen Standort: Köln Homepage: www.lili-band.de MySpace: www.myspace.com/lilicologne
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LILI - Albuminfo "Schwarz-Weiß-Pink" |
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„Wir sind Lili. Wir rocken bis die Kerfte brennt, zwei, drei Akkorde, die sicher jeder von euch kennt. Wir haben den Feingeist nicht gepachtet, dafür sind wir unendlich laut und jede Melodie von uns klingt irgendwie geklaut.“
Lili ist eine frische, selbstbewusste und höchst erquickliche junge Band aus Köln, die mit „SCHWARZWEISSPINK“ bei EMI ihren Album-Einstand gibt. Das zu drei Vierteln weibliche Quartett spielt einen unbeschwerten Poppunkrock mit cleveren, fast durchweg witzigen deutschen Texten, in denen mit falschen Boyfriends („Deine Liebe ist Trash“) genauso gnadenlos abgerechnet wird wie mit aufdringlichen Blendern („D.I.S.K.O.“), öden Castingshows („Supastar“) und nervigen Punk-Fundamentalisten („PunkOderNichtPunk“), die ganz schnell die Wörter Tussi-Band, Verrat und Ausverkauf im Munde führen. Lili, die sich und die Welt zum Glück nicht allzu ernst nehmen, lassen sich von solchen Kleingeistern nicht beeindrucken. „Punk ist nicht Klamotten, Punk ist man im Kopf“ lautet ihre Philosophie. „Hauptsache Du bist frei und hast Spaß dabei.“
Und Spaß macht „SCHWARZWEISSPINK“ mit seinen umwerfenden Drei-Minuten-Krachern vom ersten bis zum letzten Ton allemal. Der fröhliche Einstieg im perfekt sitzenden Ärzte-Kittel „Wir sind Lili“, das Headbanger-Aphrodisiakum „Rock Mich“, die Spring-ins-Feld-Punk-Nummer „4Stunden“ und die mitreißenden Powerpop-Hymnen „Siehst Du das Meer“, „Vorbei“ und „Riecht nach Sommer“ bieten unbeschwerte akustische Stimuli en masse und jede Menge Hits, die jede Hütte zum Mitsingen bringen. Mag sein, dass die Vier – wie sie selbst geradeheraus zugeben – den Feingeist nicht gepachtet haben und dass ihre Melodien irgendwie geklaut klingen, aber wer ein Ohr für packende Hooklines hat, für überschwänglichen Gesang, scharfe Gitarrenriffs und treibende Beats wird die auch optisch ausgesprochen attraktive Band rasch ins Herz schließen. Allein schon die aberwitzige Liebeserklärung an „Farin U.“ lässt nur ein Urteil zu: Umwerfend! Der Typ an meiner Seite hat Geld und ist ganz nett / er sieht echt passabel aus und ist auch gut im Bett / der Typ an meiner Seite bleibt ewig Nummer zwei denn ich lieb ’nen andern / für den halt ich mich frei / Ich hab sein Poster an der Wand und sein Foto in der Hand / ich hab sein Bild im Portemonnaie damit ich ihn auch immer seh / ich würd es nie im Leben wagen einen Ton davon zu sagen / doch vor euch geb’ ich es zu: Ich steh auf Farin U.
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Am Anfang stand ein Inserat in einer Musikzeitschrift. Darauf meldeten sich vier Studentinnen aus Köln, Caro (Gitarre), Dani (Bass), Ylva (Gesang) und Anke (Schlagzeug), die alle ein Ziel vor Auge hatten: Die Welt von staubiger Rockmusik zu befreien. Entsprechend poppig und unbeschwert klang denn auch auf Anhieb ihre Musik. Ein Name für die Band war auch schnell gefunden: Lili, weil er schön kurz ist und deshalb auf Plakaten immer besonders fett gedruckt wird und natürlich auch, weil eine Band mit überwiegend weiblichen Mitgliedern einen Mädchennamen braucht.
Dass die Band knapp zwei Jahre später inzwischen einen Quotenmann in ihren Reihen hat – geschenkt. MarX heißt der Schlagzeuger, der seit 2003 für den richtigen Drive sorgt und nicht ganz ernst gemeint träumt: „Ich hätt so gerne Brüste“. Anders als seine Kolleginnen wohnt er in Gladbeck und betreibt dort eine Oldtimer-Werkstatt, was ihn als viertes Bandmitglied prädestiniert, denn ein Mann, der auf Tour bei einer eventuellen Autopanne weiß, was zu tun ist, ist Gold wert. Zudem ist ein Mann hervorragend geeignet, Verstärker zu schleppen, Bierflaschen mit Sticks zu öffnen.
Gelegenheit dazu gab es dieser Tage genug. Lili waren dauernd unterwegs, landauf, landab, von Berlin nach München übers Ruhrgebiet und zurück nach Köln. Wo und wann immer sie die Verstärker aufdrehten und in die Saiten hauten, pogte der Saal und sangen alle mit. Kein Wunder: Lili haben ein ausgesprochenes Talent, Songs zu schreiben, die man schon beim ersten Erleben lauthals mitskandieren kann. Das zeigten sie im Vorprogramm der holländischen Punkrock-Institution De Heideroosjes, als Support der kalifornischen Jig-Punks Flogging Molly und der Punkrock-Legende Bollock Brothers sowie als Vorband von Udo Lindenberg. Nach ihrem Konzert in Nürnberg Ende 2004 war der Altrocker voll des Lobes. Auch Wolfgang „Wölli” Rohde, 15 Jahre Schlagzeuger bei den Toten Hosen, zeigte sich von Lili begeistert und engagierte die Kölnerinnen für seine Konzertreihe Rock am Turm: „Das ist die erste Mädchenband, die es richtig drauf hat. Die greifen richtig in die Saiten und können was.“
Dass die Band auch unter Studiobedingungen nichts von ihrem hinreißenden Bühnencharme einbüßt, bewies das Anfang März 2005 auf dem Kölner Label Der TonTräger veröffentlichte Album „Uschialarm“. Nach diesem gelungenen Debüt, das auch eine Version des NDWKlassikers „Kleine Taschenlampe brenn“ enthielt, dauerte es nicht lange bis einige Plattenfirmen auf das spiel- und ideenfreudige Quartett aufmerksam wurden. Lili, die seit der Bandgründung von dem Kölner Produzententeam X-treme Sound unterstützt werden, entschieden sich für EMI. Nachdem die erste Single „D.I.S.K.O.“ – eine absolute Popgranate im 80er Gewand – schon für viel Wirbel gesorgt hat, legt die Band, die ab und zu in Schuluniform oder verkleidet als drei Männer und eine Steffi-Graf-Doppelgängerin auftritt, nun ihr zweites Album vor. Getreu dem bandeigenen Motto, „Wir wollen die größtmögliche Party sowohl vor als auch auf der Bühne haben“, bietet „SCHWARZWEISSPINK“ mitreißenden Hörstoff von enormer Durchschlagskraft und nachhaltiger Wirkung. Das ist Musik zwischen Powerpop und Punkrock für Kopf, Seele, Bauch und Beine.
„Wir sind Lili. Wir rocken bis die Kerfte brennt / zwei, drei Akkorde, die sicher jeder von euch kennt / Wir haben den Feingeist nicht gepachtet / dafür sind wir unendlich laut / und jede Melodie von uns wird irgendwann geklaut.“
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Ätsch Im April 2008 erscheint Ätsch - das zweite Album von Lili
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Pressefotos / Rider |
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